Archiv für Mai 2007|Monatliche Archivseite
Google gewinnt weiteren bekannten Linux-Entwickler
Robert Love, bis Anfang Mai bei Novell als Chef-Architekt für die Entwicklung des Linux-Desktops zuständig, wechselt zu Google. Dort verstärkt er das Team des Open-Source-Programms des Suchmaschinen-Betreibers, das unter anderem das Open-Source-Förderprogramm Summer of Code koordiniert. Weiterlesen »
Gentoo 2007.0 erschienen
Die Entwickler haben das Gentoo-Release 2007.0 mit dem Code-Namen Secret Sauce freigegeben. Der Erscheinungstermin der Distribution, die man speziell für die eigene Hardware aus den Quellen übersetzt, wurde mehrmals wegen Sicherheitslücken in wichtigen Paketen verschoben. Weiterlesen »
Linux-Live-CD für Xbox 360
Das Free60-Projekt hat das Image einer neuen Live-CD veröffentlicht, mit der man Linux auf der Xbox 360 laufen lassen kann. Die Live-CD basiert auf der Gentoo-Distribution und enthält die neuesten Patches für den Kernel 2.6.21. Sie läuft auf allen Konsolen mit den Firmware-Versionen 4532 und 4548. Eine Modifikation der Hardware ist nicht notwendig. Die Live-CD beeinflusst nicht die normalen Funktionen der Xbox 360, die weiterhin zur Verfügung stehen.
Die neue Gentoo LiveCD BETA v2 bringt unter anderem einen Gnome-Desktop, Firefox-Browser und den Personal Information Manager Evolution mit. Die neue Version unterstützt die USB- und SATA-Schnittstellen, allerdings noch keine Videobeschleunigung. Die Grafikausgabe erfolgt – wie auch bei dem offiziell unterstützten Linux für die Playstation 3 – über den Framebuffer. Verzichten muss man auf der Xbox 360 hingegen auf die Tonausgabe unter Linux.
“Wir sind noch immer weit davon entfernt, wo wir hin wollen,” erklärt Projekt-Gründer Michael Steil, der schon an dem ersten Linux für die Xbox mitgewirkt hatte. Besonders schwierig sei die weitere Entwicklung aufgrund der fehlenden Dokumentation. Im Unterschied zum Elektronikkonzern Sony, der das freie Betriebssystem offiziell auf der Playstation 3 unterstützt, versucht Microsoft die Xbox 360 gegen Linux abzuschotten. Projekt-Mitarbeiter Felix Domke fordert Microsoft auf, die Pforten der Konsole für Linux und legale Software-Projekte zu öffnen: “Wenn die Menschen bei Microsoft einen legalen Weg für echte Homebrew-Entwicklungen angeboten hätten, so wie Sony, würden sie einer wesentlich kleineren Gruppe von Hackern gegenüberstehen, und es gäbe bis heute keinen Hack des Xbox-360-Kerns.”
Information: www.heise.de
Urteil bestätigt uneingeschränkte Haftung für Forenbetreiber
Mit einer weiteren höchst umstrittenen Entscheidung der 24. Zivilkammer des Landgerichts Hamburg endete das Verfahren, das von dem Betreiber des “Supernature”-Forums“, Martin Geuß, angestrebt wurde, um Rechtssicherheit für Forenbetreiber zu erreichen. Nach dem nun im Volltext vorliegenden Urteil vom 27. April 2007 (Az. 324 O 600/06) haftet der Betreiber eines Internetforums grundsätzlich und auch ohne Kenntnis für sämtliche dort eingestellte Beiträge. Dieselbe Kammer des LG Hamburg hatte bereits mit der erstinstanzlichen Entscheidung im Rahmen des heise-Foren-Urteils für erhebliche Rechtsunsicherheit im Netz gesorgt. Weiterlesen »
v2.6/ChangeLog-2.6.21.1
commit 8d8b10482fffcb72b15515231bb942e2ad6395c9
Author: Greg Kroah-Hartman <gregkh@suse.de>
Date: Fri Apr 27 14:49:26 2007 -0700 Linux 2.6.21.1
commit 3dff7c2995f65611d7def4a7b5dbbd8686b1d0ea
Author: YOSHIFUJI Hideaki <yoshfuji@linux-ipv6.org>
Date: Fri Apr 27 02:13:02 2007 -0700
IPV6: Fix for RT0 header ipv6 change.
[IPV6]: Fix thinko in ipv6_rthdr_rcv() changes.
Signed-off-by: YOSHIFUJI Hideaki <yoshfuji@linux-ipv6.org>
Signed-off-by: David S. Miller <davem@davemloft.net>
Signed-off-by: Greg Kroah-Hartman <gregkh@suse.de>
commit ea7b9588095271bc8cb6a7125977a78d39822d44
Author: Sergey Vlasov <vsu@altlinux.ru>
Date: Fri Apr 27 02:18:35 2007 -0700
IPV4: Fix OOPS'er added to netlink fib.
[IPV4] nl_fib_lookup: Initialise res.r before fib_res_put(&res)
When CONFIG_IP_MULTIPLE_TABLES is enabled, the code in nl_fib_lookup()
needs to initialize the res.r field before fib_res_put(&res) - unlike
fib_lookup(), a direct call to ->tb_lookup does not set this field.
Signed-off-by: Sergey Vlasov <vsu@altlinux.ru>
Signed-off-by: David S. Miller <davem@davemloft.net>
Signed-off-by: Greg Kroah-Hartman <gregkh@suse.de>
Information: http://www.kernel.org/
KOffice 1.6.2 veröffentlicht
Am 21. Februar 2007 wurde KOffice 1.6.2 für Linux und Unix-Betriebssysteme veröffentlicht. Die zweite Wartungsveröffentlichung der 1.6er Reihe bringt viele Fehlerbereinigungen mit sich. Aber auch neue Funktionen sind dabei z.B. einen Modus für Krita, der nur eine Bedienung von Kexi-Anwendungen zulässt, jedoch keine Änderungen. KOffice unterstützt das OpenDocument-Format. Es gibt bereits Binärpakete für Kubuntu und SUSE.Lesen Die die Ankündigung.

Information: KOffice 1.6.2 veröffentlicht
Der dritte Entwickler-Schnappschuss für KDE4 ist verfügbar
Am 23. Februar hat das KDE-Projekt den dritten Entwickler-Schnappschuss von KDE4 veröffentlicht. Die Version 3.80.3 beinhaltet Quelltext von allen KDE-Modulen. Anwendungsentwickler sollten Ihre Arbeit von nun an unbedingt auf auf KDE4 konzentrieren. Diese Veröffentlichung kann mit Qt 4.2.1 aus den Quellen erstellt werden.
Information: Der dritte Entwickler-Schnappschuss für KDE4 ist verfügbar (englisch)
GNOME-Projekt erhält Rechtsbeistand
Software Freedom Law Center unterstützt GNOMEDas GNOME-Projekt erhält künftig rechtlichen Beistand durch das Software Freedom Law Center. Die von Eben Moglen gegründete Institution wird die Entwickler der Unix- und Linux-Desktop-Oberfläche in rechtlichen Fragen beraten, auch wenn es beispielsweise um Patente geht.
Als Klient des Software Freedom Law Centers (SFLC) habe das GNOME-Projekt nun Zugang zum rechtlichen Rat von Experten, die sich auch mit Open Source auskennen, freut sich Anne Østergaard, die im Vorstand der GNOME Foundation sitzt. Vom SFLC erhält das Projekt nun Beratung in allen rechtlichen Fragen, auch in Bezug auf Patente und Markenrechte.
Das Software Freedom Law Center wurde von Eben Moglen, Jura-Professor an der Universität Columbia und Justiziar der Free Software Foundation, als kostenlose Rechtsberatung für gemeinnützige Open-Source-Projekte im Februar 2005 gegründet.
Information: http://www.golem.de
Ubuntu 7.04 »Feisty Fawn« freigegeben
Die Entwickler der freien Distribution Ubuntu haben Version 7.04 (Codename »Feisty Fawn«) freigegeben.Nach Angaben des Herstellers soll Ubuntu noch benutzerfreundlicher als die bisherigen Versionen werden. Erstmals ist ein Assistent enthalten, mit dem Daten und Einstellungen von Windows migriert werden können. Die Multimedia-Unterstützung wurde verbessert, indem sich Codecs, die in der Standardinstallation nicht enthalten sind, mittels Wizards auf einfache Weise nachinstallieren lassen. Die Unterstützung für WLAN wurde ebenfalls weiter optimiert und mittels Avahi lassen sich Dienste publizieren sowie Dienste und Hosts in einem lokalen Netz entdecken, ohne besondere Konfiguration zu benötigen. Der Desktop setzt unter anderem GNOME 2.18, OpenOffice.org 2.2.0 und X.org 7.2 ein. Weitere in allen Varianten verwendete Pakete sind GCC 4.1.2, glibc 2.5, Linux 2.6.20 und Python 2.5.
Wie schon bei der stabilen Langzeitversion werden eine Desktop- und eine Server-DVD zum Download bereitgestellt. Die Server-Ausgabe von Ubuntu bietet bessere Unterstützung für Virtualisierung auch mit den Hardware-Fähigkeiten neuerer Prozessoren, die Kernel-basierte virtuelle Maschine (KVM) und generell erweiterte Hardware-Unterstützung. Enthaltene Softwarepakete sind unter anderem Apache 2.2, PostgreSQL 8.2, PHP 5.2.1 und LTSP 5.0. Weiterlesen »
Image mounten für jedermann
Wenn man öfters Images mountet, so wird es nervig jedesmal ein sudo vor den mountbefehl zu setzen sowie das passwort einzugeben. Gerade bei sicheren Passwörten mit vielen sternchen, groß und kleinschreibung sowie zahlen stört das dann doch.
Hier zeige ich jetzt wie man sein System so verändert das jeder User OHNE Passwort ein image mounten kann.
- Schritt 1: Einrichten des Mountpointes
Zuerst benötigen wir einen Punkt wo die images in zukunft gemountet werden sollen. Ich habe hier /media/image benutzt. Man kann natürlich auch andere Orte wählen, muss dann aber im weiteren Tutverlauf die Pfade entsprechend anpassen.
sudo mkdir /media/image
- Schritt 2: Setzen des fstab eintrages
Damit ein normaluser ohne passwort mounten darf muss sich der eintrag in der fstab befinden. Ein image liegt aber nicht immer am selben Ort. Deswegen arbeiten wir mit einem Symlink der im tmp ordner liegt auf den der User schreibrechte hat.
Also mit gedit, nano, vi oder sonstwas die fstab öffnen
sudo gedit /etc/fstab
und folgende Zeile am ende einfügen
/tmp/image /media/image iso9660 defaults,user,noauto,loop 0 0
- Schritt 3: Vereinfachung per Script
Damit man sich beim Symlink setzen nicht die Finger wundtippt kann man das ganze auch per Script vereinfachen. Hier mal das Script das ich nutze:
#!/bin/bash if [ "$1" == "" ] ; then echo Kein image oder Parameter angegeben elif [ "$1" == "-u" ] ; then umount /media/image else PFAD=`pwd` ln -sf $PFAD/$1 /tmp/image mount /tmp/image fi
Das Script hab ich unter /usr/local/bin/imount abgelegt und mit sudo chmod a+x /usr/local/bin/imount ausführbar gemacht.
Das Script sucht sich den aktuellen Pfad raus und setzt den image namen dahinter. Das ist dann der reelle Image Pfad der zum mounten benutzt wird.
Dann setzt es den Symlink und mountet das image.
Mit imount /pfad/zur/image.iso wird die Image eingehängt.
Und mit imount -u wird die Image ausgehängt.
Jetzt kann man ohne root zu werden images mounten und entmounten. Ich hoffe mal das das jemandem was nützt und wer verbesserungen hat oder fehler findet darf sich melden.
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